Aktuelles und Berichte von Wettkämpfen
  • DM Lang und DCup 2017 - 23. und 24.09.2017 in Trampe
  • Landesmeisterschaft Sprint-OL (ST) - 10.09.2017
  • Lostauer Doppelsprint - 27.08.207
  • 41. JLVK in Dresden - 20./21.05.2017
  • DM Mittelstrecke - 6./7. Mai 2017
  • Landesmeisterschaft Lang OL - Wieglitz 09.04. 2017
  • Archiv

DM Orientierungslauf/ lang Ende September

Zirka achthundert Orientierungsläufer aus ganz Deutschland hatten zum Saisonfinale gemeldet. Am Samstag stand die klassische Form, der Orientierungslauf lang, auf dem Programm, tags drauf wurden die schnellsten Staffeln gesucht.

"Eiszeitlich geprägtes, zum Teil sehr detailreiches Dünengelände mit Laub-, Fichten-und Kiefernwäldern …" erwartete die Läufer in den Wäldern um das brandenburgische Trampe, zudem ehemaliges Militärgelände (TrüPl).

Ein ESV-Trio machte sich auf den Weg zum letzten Meisterschaftswochenende des Jahres. Gerhard Bader (H60/Platz 18), Johannes Otto (H14/Platz 20) und Burkhard Otto (H50/Platz 40) erreichten im Einzellauf zum Teil zufriedenstellende Ergebnisse. Besser sah es im Staffelwettbewerb aus: hier erreichten sie unter 57 Dreierteams der Rahmenstaffeln einen guten elften Platz

DM Lang OL 2017 - Ergebnisse • DM Lang OL 2017 - Zwischenzeiten Ergebnis • RouteGadget

Text: © Almuth Steinhoff

OL in Halle

Am vergangenen Wochenende konnten sich die Orientierungsläufer erneut in einem Doppelsprint beweisen. Die Organisatoren vom BSV Halle-Ammendorf luden nach Dieskau, südöstlich von Halle gelegen, ein. Die über einhundert Teilnehmer (auch die Sachsen und Thüringer waren zahlreich vertreten) erwartete im ersten Lauf das offene, parkähnliche Schlossgelände; auch die kleinen Gassen des Ortes wurden mit einbezogen. Viele sichtbare Posten wirkten sich nicht immer positiv auf die Konzentration aus ...
Lauf zwei hatte viele Richtungswechsel, dazu steile Böschungspassagen und den "geliebten" sandigen Laufuntergrund. In der Zeitaddition die erfreuliche Ausbeute: drei Landesmeistertitel für den ESV Lok Magdeburg !!! Gratulation an Uwe Schleef (H55), Burkhard Otto (H45) und Johannes Otto (H14)!

Text: © Almuth Steinhoff

Ergebnisse • Ergebnisse 1. Etappe (SI) • Ergebnisse 2. Etappe (SI)

Deutsche Park Tour - Lostauer Doppelsprint am 27.08.207

Ein Bericht dazu von Almuth Steinhoff auf LaufReport.de

41. JLVK in Dresden

Am 20./21.05.2017 fand der 41. JLVK im Tharanter Wald in der Nähe von Dresden, veranstaltet von vielen fleißigen OLern der TU Dresden statt.

Seit vielen Jahrzehnten finden sich immer wieder Orientierungsläufer aus ganz Deutschland zu hochkarätigen OL-Veranstaltungen auf dem Plateau des Tharanter Waldes im Erzgebirgsvorland ein. Viel Varianz an unterschiedlichen Geländeformationen, Vegetationen und interessante Routenwahlmöglichkeiten machen diesen Wald schier unerschöpflich und immer wieder neu. Somit ist es auch ein geeignter Platz, um unsere Schüler und Jugndlichen auf hohem konditionellen und orientierungstechnischen Niveau gegeneinander in einen spannenden Wettkampf zu schicken, an derem Anfang am Samstag die Einzelwettbewerbe und am Sonntag die Staffelentscheidungen stehen.

die erfolgreiche JLVK-Mannschaft von Sachsen-Anhalt

Für die kleine OL-Familie aus Sachsen Anhalt ist dies auch immer die Möglichkeit, an einem kompakten Wochenende viele Erfahrungen zu sammeln, Freundschaften mit OLern aus anderen Landesturnverbänden zu knüpfen und natürlich auch etwas für das eigene Selbstbewußtsein und mannschaftliche Geschlossenheit als Vertreter des Landes Sachsen-Anhaltes zu tun. In den vergangenen Jahres galt es immer, im Kampf um einen Platz jenseits der roten Laterne zu bestehen. Das hatte leider in den letzten zwei Jahren nicht mehr geglückt. Fairerweise muss aber auch anerkant werden, dass schon lange nicht mehr alle Landesturnverbände ihre Vertreter zu diesem Wettbewerb schicken und somit automatisch sich hinter Sachsen-Anhalt einreihen würden. Dieses Jahr sollte es anders werden.

die beiden H12-Starter Mika Wendler und Daniel Nedoborowski

Unter der Regie des Landesjugendfachwartes Jürgen Kohler, der im März in einem Trainingslager in der Nähe von Potsdam die OL-Jugend noch einmal auf diesen Event eingeschworen hatte und wichtige OL-technische Fähigkeiten trainiert hatte, war eine 12-köpfige Mannschaft formiert worden. Und man will es kaum glauben, am Ende gab es mit deutlichem Abstand nach hinten einen hervorragenden 12. Platz. Schwaben und Schleswig Holstein wurden hinter uns gelassen und der Abstand zu Rheinhessen ist nicht wirklich so groß, dass er nicht im nächsten Jahr vielleicht schon überwunden werden könnte.

Besonders erfreulich und hoffnungsvoll sind die Ergebnisse unserer Jüngsten zu bewerten. Erstmalig seit vielen Jahren wurde mit Mika Wendler (H12) von Wissenschaft Quedlinburg ein Vertreter Sachsen-Anhalts auf das Podium gebeten und für seinen 6. Platz geehrt. In der gleichen Kategorie belegte Daniel Nedoborowski (BSV Halle Ammendorf) eine sehr guten 11. Platz. JLVK ist immer etwas Besonderes und aus diesem Grund sind in den einzelnen Kategorien teilweise bis zu 40 Starter unterwegs. Somit ist jeder Platz unter den ersten zwanzig Teilnehmern für die sachsenanhaltinischen Sportler etwas ganz Tolles. Genannt sollten darum noch werden:

Darja Nedoborowski

BSV Halle Ammendorf

D16

18. Platz

Franziska Kohler

USC Magdeburg

D18

14. Platz

Johannes Otto

ESV Lok Magdeburg

H14

10. Platz

Sven Behling

USC Magdeburg

H18

15. Platz

Mika Wendler bei der Siegerehrung mit Sachsen-Anhalt-Fahne

Die Staffelwettbewerbe unterstrichen noch einmal die gute Form unserer Starter. So kam die Staffel der Kategorie H14 mit den Starter Johannes Otto, Ivan Perekhozhuk (BSV Ammendorf) und Lukas-Maximilian Klaaßen (HSG Merseburg) auf einem hervorragenden 5. Platz ein. Auf dem selbigen Platz lag die Staffel der H12, doch leider fehlte hier ein 3. Starter, so dass die Staffel nicht zu Ende gelaufen werden konnte. Im nächsten Jahr wird es bestimmt in Sachsen-Anhalt noch weitere jugendliche OLer geben und somit Punkte für die Mannschaftswertung einfahren. Dafür wünschen wir den Schülern und Jugendlichen um ihr Betreuerteam Silke Schlüter, Jürgen Kohler und Andre Nedoborowski viel Spaß und erfolg.

Der Dank gilt auch den Trainern in den Vereinen, die die Basis mit einem guten Jugendtraining für die guten Ergebnisse beim JLVK sorgen. Also dann, bis ins Jahr 2018. Darüber freut sich auch das TK OL Sachsen-Anhalt.

Mit sportlichen Gruß

Holger Jurack
LFW OL

 

Deutsche Meisterschaft Mitteldistanz in Sachsen - 6./7. Mai 2017

Einen erfolgreichen Saisoneinstand feierte Youngster Johannes Otto bei den Deutschen Meisterschaften Mittelstrecke. Die Dippoldiswalder Heide entpuppte sich als anspruchsvolles Wettkampfgebiet. Gerade bei der Mittelstrecke wird der Zeitverlust bei der Routenwahl und beim Postensuchen gnadenlos bestraft. Johannes schlug sich wacker und beendete 2525m/ 10 Posten/ 50 Höhenmeter nach 24:24min. Diese Zeit bedeutete den zehnten Platz bei 25 gestarteten Läufern in der Kategorie H14. Beim Bundesranglistenlauf am darauffolgenden Sonntag belegte Johannes nach 37:06min Platz neun (3873m/10 Posten/70 Höhenmeter. Das JJLVK-Team Sachsen-Anhalt hat mit dem Dreizehnjährigen somit eine sichere "Punktebank" gebucht. Susanne Otto sicherte sich beim BRL Platz acht bei sechzehn Starterinnen in der Kategorie D19-AK (3850m/16 Posten/80 Höhenmeter).

Text: © Almuth Steinhoff

 

Landesmeisterschaft Lang OL

Das waldreiche Gebiet um Wieglitz (Ortsteil von Bülstringen) lud 75 Orientierungsläufer aus vier Bundesländern zur ersten Landesmeisterschaft des Jahres ein. Die Organisatoren vom USC Magdeburg hatten anspruchsvolle Bahnen konzipiert; die Elitebahnen wiesen 9,5km/180 Höhenmeter bzw. 7,1km/ 160 Höhenmeter auf.

Bei 13 Siegen der Gastgeber schlugen sich die ESV-Läufer wacker und konnten mit Johannes Otto (H14) einen Landesmeister stellen. Johannes bewältigte 3,5km/80 Hm/ 10 P. in 33:24min. Damit konnte er auch die Bahnenwertung (Bahn 9) für sich entscheiden. Zweite Plätze belegten Burkhard Otto in der Kategorie H50 (7,1km/ 160 Hm/ 15 P.) und Gerhard Bader in der Wertung H60 (5,5km/ 155Hm/ 14 P.). Uwe Schleef (H55) wurde Dritter. Thorsten Schmidt rundete mit dem vierten Platz (H50) das gute Abschneiden des kleinen Teams ab.

Text: © Almuth Steinhoff

 

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